Build & Byte 2021 – Ausgabe 5

Geländeaufnahmen, die Grundlage zur Planung

 

Die Geländeaufnahmen dienen als Planungsgrundlage für die meisten Bauprojekte. Durch die Aufnahme von Einzelpunkten im Gelände wird ein Höhenkurvenplan erstellt, welcher die Höhen und den Geländeverlauf visualisiert. Doch ist das schon alles? Es gibt sogar noch einiges mehr, mit einer detaillierten Aufnahme können weitere wertvolle Informationen dargestellt werden. Eine detaillierte Höhenaufnahme birgt alle notwendigen Informationen, von der Schachtsohle bis zur Baumspitze und alles was sich dazwischen befindet, in einem Plan zusammengefasst.

 

Wozu Geländeaufnahmen ?

 

Jedes Bauprojekt beruht auf einer sauberen Plangrundlage. Nebst den Anschlüssen zu Stromverteiler, Wasserleitung und der Kanalisation ist der Verlauf des Geländes ausschlaggebend für die Planung. Die Höhe spielt dabei eine wichtige Rolle, denn sie definiert den Referenzwert, welcher über die zukünftige Gebäudehöhe entscheidet. Gleichzeitig dienen die Aufnahmen als Grundlage zur Planung und Berechnung des Aushubs und der entstehenden Humusfläche. Auch bei der Umgestaltung eines Gartens können detaillierte Höhenaufnahmen einen grossen Nutzen erweisen. In den Plänen können Objekte wie Mauern, Schächte, Gewässer, Bäume und Büsche problemlos dargestellt werden.

 

Wie entstehen eine Geländeaufnahme und der dazugehörige Plan ?

 

Die Vorgehensweise einer Geländeaufnahme ist nicht geregelt und beruht auf Erfahrungswerten. Wie wird also ein Gelände vermessen? Eine klassische und bewehrte Methode ist die gezielte Aufnahme von Terrainbrüchen, Strassenrändern, Mauern, Gebäuden usw. Zusätzlich zu den Bruchkanten werden als Ergänzung auf den sich dazwischen befindenden freien Flächen weitere Höhenpunkte gemessen. Die erfassten Punkte werden bei der Auswertung mit einer Dreiecksvermaschung verbunden. Mit Hilfe der Vermaschung können anschliessend die Höhenkurven in beliebigen Äquidistanzen generiert werden. Vielfach sind die Ergebnisse erst in einem 3D Modell vollständig ersichtlich, da es bei Höhenkurven ein geschultes Auge und einiges an Erfahrung benötigt, um sich den Geländeverlauf bildlich vorstellen zu können. Wir bei der Keller + Steiner AG passen unsere Auswertung der Höhenaufnahmen stets an die Kundenwünsche an. Dabei übernehmen wir kundeneigene Strukturen und Vorlagen, um dem Kunden weitere Aufwände bei der Planung und der Weiterbearbeitung der Grundlage zu ersparen.

 

Macht ein 3D Modell von einem Gelände Sinn ?

 

Grundsätzlich dient ein 3D Modell zur vereinfachten Visualisierung des Geländes. Das 3D Modell dient jedoch auch als Grundlage für diverse Berechnungen wie zum Beispiel dem Aushubvolumen.

Zudem können die Aufnahmen während der ganzen Projektphase jederzeit allen Fachplanern zugänglich gemacht werden und alle Beteiligten können das BIM-fähige 3D Modell bearbeiten und ergänzen.

 

Warum Keller + Steiner AG ?

 

Dank der jahrelangen Erfahrung unser Geomatikerinnen und Geomatiker wissen wir genau auf was es ankommt und nehmen die Gelände schnell, präzise und sehr detailliert. Zudem richten wir uns sowohl bei der Vermessung als auch bei der Auswertung vollkommen nach dem Kunden, um die Weiterverarbeitung für den Architekten oder den Fachplaner so einfach wie möglich zu gestalten. Profitieren auch Sie von unserem Erfahrungswert und überzeugen Sie sich selbst von unserer Qualität zur Effizienzsteigeru

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Build & Byte 2021 – Ausgabe 4

Drohnen - Was man weiss… und doch nicht kennt.

 

Geniesst man heute die Natur, ist es nicht mehr so, dass man nur das Rauschen des Waldes, der Wind und die Tiere hört. Zwischendurch ertönt ein Summen und es hört sich an wie ein Bienenschwarm – nur viel lauter. Dann ist in Ihrer Nähe bestimmt eine Flugdrohne zu sehen. Was das ist? Ein multifunktonales Fluggerät mit vier Propeller. Es wird wie bei einem Modellflugzeug durch eine Fernsteuerung gesteuert. Was zu Beginn als Spielzeug für junge Erwachsene entwickelt wurde, ist heute für den professionellen Einsatz in diversen Bereichen nicht mehr wegzudenken.

 

Drohne als Messwerkzeug

In den vergangenen Jahren hat sich das Einsatzgebiet von Flugdrohnen stark erweitert. Für die Vermessungstechnik ist die Drohne ein wichtiger Bestandteil geworden. Sie wird für verschiedene Bedürfnisse eingesetzt. Durch das Abfliegen von Gebäuden, Gelände oder Baustellen entstehen neue Möglichkeiten der Bildaufnahme und der Photogrammetrie.

 

Drohnenaufnahmen

 

Vor Baubeginn

Noch bevor der Bau steht, kann dank der Drohne die zukünftige Aussicht fotografiert und für Verkaufsdokumentationen zur Verfügung gestellt werden. Die Drohne wird dabei präzise auf der zukünftigen Geschosshöhe positioniert und es werden Aussichtsfotos, 360° Panoramabilder und Videos erstellt.

 

Während dem Bau

 

Durch Flugaufnahmen über der Baustelle kann der Baufortschritt regelmässig dokumentiert und verfolgt werden. Die Aufnahmen dienen jedoch nicht nur zur Dokumentation der Baustelle, sondern können auch zur Berechnung von Aushub- und Hinterfüllungsvolumen verwendet werden.

 

Nach dem Bau

 

Fertiggestellte Bauten, welche anschliessend zum Verkauf oder zur Miete angeboten werden, sollten stets mit einer hochqualitativen Verkaufsdokumentation aufwarten können. Dabei eignen sich Aufnahmen aus der Vogelperspektive besonders, da damit der ganze Bau optimal präsentiert werden kann. Da die Kameras der heutigen Drohnen den höchsten Ansprüchen gerecht werden und die Aufnahmen flexibel und ohne grossen Aufwand durchgeführt werden können, eignen sich Drohnen besonders gut für diese Art der Fotografie.  

 

Kiesgruben / Baugruben

 

Die Drohne eignet sich nicht nur für Fotos, sondern auch zur Berechnung von Volumen und Volumenänderungen. Durch die regelmässige Überfliegung von Baugruben oder Kieswerken können schnell und kostengünstig 3D-Modelle errechnet werden, welche es ermöglichen, das aktuelle Volumen zu berechnen. Sobald mehrere 3D-Modelle vorliegen, kann aus diesen ein Differenzmodell errechnet werden. So haben Sie die Veränderungen immer im Blick und sind immer auf dem aktuellen Stand.

 

Ihre Gelegenheit zur Steigerung Ihres Erfolgs

 

Mit der Drohne als Werkzeug stehen neue Möglichkeiten zur Verfügung. In einem sich laufend entwickelnden Marktumfeld gilt es, genau solche Möglichkeiten auszunutzen und gewinnorientiert umzusetzen. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Planung und Umsetzung solcher Projekte und sind gerne beratend oder ausführend an Ihrer Seite. Eine einfache Drohne als Messwerkzeug einzusetzen ist ein einfacher und guter Schritt, um Ihr Geschäft effizienter zu gestalten.

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Build & Byte 2021 – Ausgabe 3

Aushub- und Schnurgerüstabsteckung für exaktes bauen

 

Damit auf der Baustelle alles nach Plan verläuft, braucht es von Anfang an ein gutes Messkonzept. Neben Baufixpunkten und Koordinatenaufbereitung werden genaue Achsabsteckungen benötigt. In der Regel werden zuerst grobe Aushubabsteckungen durchgeführt und später mit der präzisen Schnurgerüstabsteckung verfeinert.

 

Vorgehen Aushubabsteckung

 

Für den Aushub werden vorgängig Zeigerpfähle an den Ecken eingeschlagen, an denen sich der Tiefbauunternehmer orientieren kann. Meist werden die Punkte mit einem GNSS-Empfänger abgesteckt, was mit einer Genauigkeit von ca. 2-4cm bei offenem Gelände einhergeht und genügt. Auf gewissen Baustellen können aber auch gleich die Projektachsen an stabilen Orten, wie Strassenränder, Mauern oder an massiven Holzpfählen versichert werden. Dies benötigt jedoch eine Absteckung mittels Tachymeter, womit die Punkte innerhalb weniger Millimeter eingemessen werden.

 

Vorgehen Schnurgerüstabsteckung

 

Wie der Name schon vermuten lässt, werden zu Baubeginn Schnüre oder Drähte entlang der geplanten Betonaussenkante über das Baufeld gespannt, um danach die Mauern korrekt hochziehen zu können. Wo die Schnüre zu liegen kommen, bestimmt der Baueingabeplan. Die dort eingetragenen Grenz- und Gebäudeabstände müssen zwingend eingehalten werden. Dazu wird mit hochpräzisen Tachymetern (Winkel- und Distanzmessgerät) über vorhandene Lagefixpunkte stationiert, um die Schnurgerüstpunkte an aufgestellten Holzbalken zu markieren. Falls erwünscht, werden auch gleich die Projekthöhen an geeigneter Stelle gekennzeichnet.

 

Wer darf ein Schnurgerüst erstellen?

 

Entgegen der weitverbreiteten Meinung dürfen nicht nur Nachführungsgeometer diese Arbeiten ausführen, sondern jedes qualifizierte Vermessungsbüro. Dies weil die Messtätigkeit nicht unter die amtliche Vermessung, sondern unter die Bauvermessung fällt, welche dem offenen Wettbewerb unterliegt.  Zum Teil haben Gemeinden in ihren Bauverordnungen noch widersprüchliche Formulierungen, diese werden aber laufend umgeschrieben. In jedem Fall braucht es jedoch ein klares Absteckungsprotokoll, in dem die gemessenen Lagefixpunkte (LFP, PP), Schnurgerüstpunkte und Grenzabstände ersichtlich sind. Mit der Autonomen Meldung an die Gemeinde wird die Kontrolle der Grenzabstände und der Baueingabe aufrechterhalten, was Ihnen und den Behörden Sicherheit gibt.

 

Ihre Vorteile bei Keller + Steiner AG

 

Mit uns können Sie die ganzen Messarbeiten von den Baugespannen bis zur Rohbaukontrolle, vom digitalen Geländemodell bis zum Schnurgerüst abwickeln. Haben wir schon Daten und Fotos von ihrem Projekt, können die nachfolgenden Arbeiten effizienter gestaltet werden.

 

Alles aus einer Hand steht für Begleitung, Sicherheit und Qualität, in einem Paket für Sie.

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Build & Byte 2021 – Ausgabe 2

Erschütterungs- und Deformationsmessungen zur Vorbeugung von grossen Schäden

 

Durch grosse Bauprojekte werden oft die umliegenden Strassen, Nachbargebäude, Felswände, Stützmauern oder Gleise in Mitleidenschaft gezogen. Je nach Material des Untergrundes und Lage des Bauvorhabens kann es passieren, dass sich teilweise ganze Grundstücke und Gebäude verschieben. Um solch einen Vorfall zu verhindern oder zumindest rechtzeitig stoppen zu können, bieten wir in unserer Bauvermessungsabteilung die Erschütterungs- und Deformationsmessung an. Durch die immer wiederkehrende Vermessung werden Verschiebungen von fix verankerten Messpunkten regelmässig registriert, um rechtzeitige Massnahmen einzuleiten, bevor ein Schaden entsteht.

Vorgehen Deformationsmessung

 

Vor dem eigentlichen Baustart wird ein Fixpunktnetz erstellt, welches weit genug vom Bau entfernt ist, damit es nicht von Bauarbeiten beeinträchtigt werden kann. Das Fixpunktnetz wird benötigt, um immer von denselben Grundlagen ausgehen zu können und mögliche Fehler aus der Amtlichen Vermessung auszuschliessen.

Im gleichen Zug werden bereits die ersten Vermessungspunkte an möglicherweise gefährdeten Objekten, wie zum Beispiel Stützmauern, Nachbargebäude, Strassenränder, Mästen und ähnlichem angebracht.

Die Vermessungsarbeiten beginnen mit einer 0-Messung (Basis), um den Ist-Zustand festzuhalten. Danach werden in regelmässigen Abständen Folgemessungen durchgeführt, welche bei der Büroauswertung die Verschiebungen zur vorherigen oder zur 0-Messung aufzeigen.

Während der Bauarbeiten kann das Überwachungsnetz problemlos erweitert werden, was eine Kontrolle von noch mehr Objekte ermöglicht.

Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Messpunkte ein letztes Mal überprüft und anschliessend demontiert.


Vorgehen Erschütterungsmessung

 

Hierbei wird, wie bei der Deformationsmessung, vor dem Baubeginn das Erschütterungsmessgerät an einem sicheren Ort installiert und vor Fremdeinwirkung gesichert. Diese Messgeräte sind dafür ausgelegt, Erschütterungen aufzuzeichnen und diese mit der genauen Uhrzeit zu versehen. Zusätzlich können Grenzwerte programmiert werden, welche bei Überschreitungen einen Alarm per SMS oder E-Mail auslösen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten werden diese Messgeräte wieder demontiert. Um den maximalen Schutz für den Bauherr und die Anwohner zu erreichen, kann die Erschütterungsmessung mit der Rissmessung und der Deformationsmessung kombiniert werden.

 

Vorteil für den Bauherr, Unternehmer und Umgebung

 

Durch die stetige Überwachung der gefährdeten, umliegenden Objekte, wissen Sie immer über die aktuelle Situation Bescheid und können bei auftretenden Verschiebungen sofort reagieren und somit einen grösseren Schaden verhindern.

Das Fixpunktnetz der Deformationsmessung bringt noch weitere Vorteile mit sich. Falls Sie über einen Tachymeter verfügen und kleinere Vermessungsarbeiten selbst durchführen, können wir Ihnen die Daten der Fixpunkte zukommen lassen, welche sie dann weiterverwenden können.

Sollten Sie über keinen Tachymeter verfügen und Bauvermessungsdienstleistungen extern beziehen, können wir, dank des bestehenden Fixpunktnetzes, jegliche Absteckungsarbeiten einfacher, schneller und präziser durchführen. 

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Build & Byte 2021 – Ausgabe 1

Rissmessungen und Beweissicherungen

 

Die Beweissicherung, vor dem Start eines Bauprojekts, ist heute nicht mehr wegzudenken. Die Dokumentation Rissen an umliegenden Gebäuden und Strassen gibt Sicherheit für den Bauherr, die Nachbarn und die beteiligten Baufirmen, um bei allfällig entstandenen Schäden Beweise vorlegen zu können. Die Rissprotokolle werden nach der SIA-Norm 640 312a erstellt und bilden die optimale Grundlage, um möglichen Schwierigkeiten, Diskussionen und Kosten vorzubeugen und unnötigen Rechtsstreitereien den Wind aus den Segeln zu nehmen.

 

Mögliche Schäden durch Ausgrabungen, Rammarbeiten und Abbruch

 

Heutzutage kann ein vermeintlich einfacher Bau schnell komplexe Herausforderungen mit sich bringen. Sollte sich herausstellen, dass der Untergrund aus Felsen, Sand oder anderem kritischem Material besteht, so wird bereits an den Aushub höheren Anforderung gestellt als bei herkömmlichen Aushüben. Auch bei einem Aushub in Hanglage sind die Aushubarbeiten einiges umfangreicher. Solch spezielle Umstände führen oft dazu, dass zu den konventionellen Aushubmethoden oftmals weitere Schritte wie Pfählungen, tiefere Bohrungen, Sprengungen oder starke Ausgrabungen eingeleitet werden müssen. Der Grund und dessen Umgebung werden dabei oftmals mit massiven Erschütterungen belastet, was auch zu Schäden an Strassen und umliegenden Gebäuden führen kann.

 

Beschwerden durch Nachbarn

 

Auch wenn der Bau selbst nicht immer auf erfreute Nachbarn trifft, so tut es ein Schaden bestimmt nicht. Ein Schaden oder auch nur ein Riss, welcher sich, während dem Bau, vergrössert, kann bereits vor Bauvollendung zu Problemen und Streitereien mit der zukünftigen Nachbarschaft führen. Ein Rissprotokoll dient dazu, Schäden und Risse, welche bereits vor dem Bau vorhanden waren, zu dokumentieren. Ein solches Protokoll dient sowohl dem Bauherrn, der Beweise vorlegen kann, dass die Schäden bereits vor dem Bau vorhanden waren, sowie dem Anwohner, der damit beweisen kann, dass die Schäden erst während dem Bau entstanden sind.

 

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

 

Eine, vor Baubeginn durchgeführte, Beweissicherung spart viel Zeit bei Abklärungen über Schäden, die möglicherweise durch den Bau entstanden sein könnten. Zudem kann sowohl der Bauherr als auch der Anwohner selbst prüfen, ob es während oder nach dem Bau zu Veränderungen, Schäden oder Rissen gekommen ist. Ein solches Protokoll schafft sowohl beim Bauherrn als auch bei den Anwohnern Sicherheit, um allfällige Schadensansprüche geltend zu machen oder eben diese abzulehnen.

Erfahrungsgemäss zeigen sich die Nachbarn sehr kooperativ und lassen gerne Beweissicherungen durchzuführen, um Sicherheit zu haben. Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass immer mehr Anwohner von Baustellen froh sind, wenn solche Beweissicherungen durchgeführt werden. Dabei stellten wir fest, dass, bei einer durchgeführten Beweissicherung, die Nachbarn automatisch besser über den bevorstehenden Bau informiert werden und daher auch grundsätzlich weniger Probleme auftauchen. Ebenfalls tauchen für den Bauherrn keine Schadensersatzforderungen von Nachbarn auf, welche vermuten oder behaupten, dass durch die Baustelle Schäden entstanden seien, obwohl dies gar nicht der Fall war.

 

Schlussprotokoll

 

Nach der Fertigstellung des Baus kann ein Schlussprotokoll erstellt werden, welches die Veränderungen klar aufzeigt und für einen sauberen Abschluss sorgt. Eine Schlusskontrolle ist jedoch nicht zwingend notwendig, wenn durch den Bau keine Schäden entstanden sind oder keine sonstigen Beanstandungen durch die Anwohner geäussert wurden.

 

Empfehlungen unsererseits

 

Wir empfehlen Anwohner frühzeitig über Ihr Bauvorhaben zu informieren und bei kritischen Baustellen eine vorgängige Beweissicherung vorzuschlagen. Diese Beweissicherungen lassen sich, je nach Anzahl der umliegenden Parteien, innert 2 bis 3 Wochen durchführen. Bei starken Erdarbeiten wie Rammen oder Pfählungen können zusätzlich während der Bauzeit Erschütterungssensoren installieren, zur Überprüfung der Vibrationen und Bewegungen. Die Erschütterungssensoren reagieren in Echtzeit und lösen sofort einen SMS- und E-Mail-Alarm aus, wenn die vordefinierten Grenzwerte überschritten werden.

 

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